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Begleitung durch die Kirche

Von den ersten Semesterwochen bis zum Vikariat: Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern begleitet dich. Persönlich, praktisch und auf Augenhöhe.

Früh starten lohnt sich

Die ELKB ist während deines Studiums an deiner Seite

Die ELKB begleitet dich nicht nur mit einem Programm – sondern mit echten Menschen, konkreter Förderung und Räumen, in denen du herausfindest, wer du als Pfarrperson sein willst.

Dein erster Schritt mit der ELKB

Komm auf die Anwärter:innen-Liste

Du hast dich entschieden, Evangelische Theologie zu studieren? Dann gibt es eine Sache, die du möglichst gleich zu Beginn erledigen solltest: Trag dich in die Anwärter:innen-Liste für das geistliche Amt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ein. Das gilt für dich, wenn du in Bayern aufgewachsen bist – aber auch, wenn du aus einem anderen Bundesland stammst und dir vorstellen kannst, später in Bayern als Pfarrerin oder Pfarrer zu arbeiten. Wichtig: Die Aufnahme in die Anwärter:innen-Liste ist Voraussetzung, wenn du später das Erste Kirchliche Examen machen möchtest. Je früher du dich anmeldest, desto länger kannst du die Förderungen und Angebote nutzen.

Eine Person in schwarzer Jacke und Jeans betritt lächelnd und winkend ein Gebäude, im Hintergrund sind Glastüren und Fenster zu sehen.

Das bekommst du mit der Anmeldung

„Was bringt mir das?“

Nach deiner Anmeldung hält die ELKB Kontakt zu dir, begleitet dich durch dein Studium und gibt dir Orientierung – von Anfang an.

150€ Büchergeld pro Jahr

Für Fachbücher, Kommentare und alles, was dein Studium bereichert.

Bildungsgutschein im Wert von 400€

Für Seminare und Fortbildungen der Kirchlichen Studienbegleitung (KSB).

Internationale Stipendien und mehr

Zugänge zu Stipendien z. B. vom Lutherischen Weltbund sowie zum kirchlichen Intranet.

Melde dich jetzt online an!

Die Anmeldung auf der Anwärter:innen-Liste ist für die kostenlos und über ein Online-Formular möglich.

So viele Möglichkeiten

Wie hat dich die Kirchliche Studienbegleitung geprägt?

Begleitung von Anfang an

Was ist die KSB?

Die Kirchliche Studienbegleitung (KSB) ist das Förderprogramm der ELKB für Theologiestudierende. Sie bringt dich mit anderen Menschen zusammen, gibt dir Raum, dich selbst besser kennenzulernen, und bereitet dich auf das vor, was nach dem Studium kommt: den Pfarrberuf. Und das Beste: Du wirst hier nicht bewertet – sondern begleitet.

Drei Personen sitzen an einem Tisch in einer Bibliothek, unterhalten sich und arbeiten an ihren Laptops. Im Hintergrund sind Bücherregale zu sehen, die mit Büchern gefüllt sind.

Direkt vorab

Was die KSB tut

Die KSB ist für dich und deine Begleitung im Studium da. Sie beurteilt dich nicht – und sie entscheidet nicht, ob du ins Vikariat kommst.

Was die KSB für dich tut

Die KSB begleitet dich in deiner persönlichen, spirituellen und kommunikativen Entwicklung. Sie fördert – ohne zu urteilen. Kein Seminar der KSB fließt als Beurteilung in irgendeine Entscheidung über deine Zukunft ein.

Was die KSB nicht tut

Die KSB entscheidet nicht, ob du ins Vikariat aufgenommen wirst. Früher war das anders – heute liegt diese Entscheidung allein beim Landeskirchenamt, in einem eigenen, transparenten Bewerbungsverfahren. In der KSB geht es nur um dich: deine Entwicklung, deine Stärken, deine Fragen.

Kern-Programm und Profil-Programm – dein Weg, dein Tempo

Wie ist die KSB aufgebaut?

Die KSB für Theologiestudierende besteht aus einem verpflichtenden Kern-Programm (für alle auf der Anwärterliste) und einem freiwilligen Profil-Programm (für alle, die tiefer gehen wollen). Das freiwillige Profil-Programm der KSB kannst du dir im späteren Bewerbungsverfahren fürs Vikariat als Nachweis für ehrenamtliches Engagement anrechnen lassen. Das ist ein Vorteil, wenn du mitmachst – aber keine Pflicht. Die KSB gibt dabei keine Beurteilung ab; zählen tut, dass du teilgenommen hast.

Grundstudium

Kern (Pflicht)

  • Digitales Kennenlerngespräch
  • Erkundungs-Seminar (4 Tage)
  • Gemeindepraktikum (4 Wochen)
  • Entwicklungsgespräch
  • Onboarding-Seminar (2 Tage am Ende des Hauptstudiums)
Hauptstudium

Profil (freiwillig)

  • Kommunikationstraining oder Spiritualitätserfahrung (5 Tage)
  • Handlungsfeldpraktikum (4 Wochen)
  • Beratungsgespräche
  • Supervision / Geistliche Begleitung

Das KSB Team für Theologiestudierende

Mehr zur KSB

Alle Details zur KSB – aktuelle Seminartermine, Kontakte und das vollständige Programm – findest du auf der Website der Kirchlichen Studienbegleitung.

Übergang ins Vikariat

Wie geht es nach dem Studium weiter?

Nach dem Abschluss von Studium und KSB bewirbst du dich in einem eigenen Verfahren fürs Vikariat – unabhängig von der KSB. Wie das Verfahren aussieht, was dich erwartet und wann du dich bewerben kannst, erfährst du auf der Seite zum Vikariat.

Vier Personen sitzen in einem sonnendurchfluteten Raum um einen Tisch herum, unterhalten sich und lächeln. Ein Mann mit Brille steht im Fokus und arbeitet an einem Laptop, während die anderen aufmerksam zuhören.

Häufig gestellte Fragen

Noch offene Fragen? Dann findest du hier die Antworten auf die meistgestellten Fragen zur Begleitung durch die Kirche im Studium. Noch mehr Antworten findest du im FAQ Bereich.

Ich bin unsicher, ob Pfarramt wirklich mein Weg ist – lohnt sich Anwärterliste/KSB trotzdem?

Ja. Gerade wenn du noch suchst, kann Begleitung helfen: du bekommst Praxis, Gespräche und Orientierung. Und wenn du am Ende einen anderen Weg findest, ist das kein Scheitern – sondern eine gute, ehrliche Klärung.

Was ist das Gemeindepraktikum in der KSB – und werde ich dort bewertet?

Im Gemeindepraktikum bist du vier Wochen in einer Gemeinde in Bayern und bekommst echte Einblicke. Du schreibst einen Praktikumsbericht und reflektierst deine Erfahrungen. Es geht nicht ums „Bestehen“, sondern ums Lernen. (Falls du das Praktikum später im Bewerbungsverfahren nutzen möchtest, gibt es dafür standardisierte Rückmeldungen.)

Hat die KSB trotzdem Vorteile fürs Vikariat?

Ja – aber anders, als viele denken. Die KSB entscheidet nicht über die Aufnahme. Gleichzeitig kann die Teilnahme am freiwilligen Profil-Programm im späteren Bewerbungsverfahren fürs Vikariat als Engagement-Nachweis eingebracht werden.

Muss alles in einer festen Reihenfolge passieren?

Es gibt einen sinnvollen Ablauf – aber Studium ist nicht immer planbar. Die KSB plant die einzelnen Schritte so, dass sie zu deiner Studienphase und deiner Situation passen. Die Elemente des Kern-Programms müssen – bis auf das Onboarding-Seminar – alle im Grundstudium absolviert werden. Die Elemente des Profil-Programms sind für das Hauptstudium vorgesehen.

Was ist Pflicht – und was kann ich freiwillig machen?

Es gibt ein verpflichtendes Kern-Programm (z. B. Kennenlerngespräch, Erkundungsseminar, Gemeindepraktikum, Entwicklungsgespräch) und ein freiwilliges Profil-Programm (z. B. Kommunikationstraining oder Spiritualitätserfahrung, Beratungsgespräche, Handlungsfeldpraktikum, Onboarding).

Wird in der KSB meine Eignung für den Pfarrberuf geprüft? (Früher war das doch so?)

Nein. Die KSB ist heute klar auf Förderung ausgerichtet und getrennt von der Entscheidung über die Aufnahme ins Vikariat. Wenn du das alte Programm kennst: Genau diese Trennung war vielen Studierenden wichtig – und sie ist jetzt ausdrücklich umgesetzt.

Was ist die Kirchliche Studienbegleitung (KSB) – und was ist ihr Ziel?

Die KSB ist ein Förderprogramm während des Theologiestudiums. Sie unterstützt dich dabei, Kompetenzen zu entwickeln, die im Studium oft zu kurz kommen: persönliche Reife, Kommunikation, Spiritualität – und Orientierung für deinen Weg.

Werde ich nach dem ersten Examen automatisch Vikar:in?

Nein. Mit der Aufnahme auf die Liste gibt es keinen Anspruch auf eine Anstellung. Aber: Die Eintragung ist eine notwendige Voraussetzung für dein Erstes Kirchliches Examen und ein wichtiger Schritt auf dem Weg ins Vikariat.

Kann ich auf die ELKB-Liste, wenn ich aus einer anderen Landeskirche komme?

Ja, das geht jederzeit. Wichtig ist, dass du in deinem Antrag kurz erklärst, warum du gerne in Bayern arbeiten möchtest.

Was passiert nach meiner Anmeldung auf der Anwärter:innen-Liste?

Nach deiner Bewerbung holt das Ausbildungsreferat die nötigen Referenzen ein. In der Regel bekommst du dann dein Aufnahmeschreiben – und bist damit offiziell Teil der Liste. Sollte es noch offene Fragen geben, wirst du zu einem kurzen Beratungsgespräch eingeladen.

Welche Unterlagen brauche ich für die Aufnahme auf die Anwärter:innen-Liste?

Für deinen Antrag füllst du diesen Online-Antrag aus. Außerdem benötigst du:

  • einen tabellarischen und einen ausführlichen Lebenslauf (mit Motivation für dein Theologiestudium)
  • ein aktuelles Passfoto
  • beglaubigte Kopien von Tauf- und Konfirmationsurkunde
  • eine beglaubigter Kopie deines Abiturzeugnisses
  • eine Immatrikulationsbescheinigung (Original oder beglaubigte Kopie)
  • Kontaktdaten von zwei Personen aus kirchlichen Berufen (z. B. Pfarrer:in, Religionslehrer:in), die dein Engagement einschätzen können

Kann ich mich von der Anwärter:innen-Liste wieder streichen lassen oder in eine andere Landeskirche wechseln?

Ja, das ist problemlos möglich. Da in allen Landeskirchen Nachwuchs gebraucht wird, ist auch ein Wechsel von einer Anwärter:innen-Liste in eine andere unkompliziert.

Gibt es eine Altersgrenze für die Aufnahme auf die Anwärter:innen-Liste?

Nein. Eine Altersgrenze gibt es nur für bestimmte Schritte auf dem Weg ins Pfarramt: Vikariat (33 Jahre), Probedienst (35 Jahre) und Verbeamtung auf Lebenszeit (40 Jahre). Wer älter ist, kann in ein privatrechtliches Dienstverhältnis aufgenommen werden.

Noch weitere Fragen zur Anwärter:innen-Liste oder KSB?

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