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Fußball, Sauna oder Kneipenabend?

Was hilft dir, Abstand zu Studium oder Beruf zu gewinnen?

Wie gelingt es, nach einem intensiven Studientag oder einem anspruchsvollen Arbeitstag abzuschalten? In diesem Zusammenschnitt erzählen fünf Menschen, was ihnen Abstand zu Studium und Beruf gibt. Ihre Antworten zeigen: Erholung kann ganz unterschiedlich aussehen. Manchmal hilft Bewegung, manchmal ein Ortswechsel oder ein gutes Gespräch. Und manchmal geht es darum, bewusst nichts leisten und für niemanden da sein zu müssen.

Gemeinsam aktiv sein

Freundschaften und Sport helfen mir

Karl-Christoph gewinnt Abstand vor allem durch regelmäßige Treffen mit Freundinnen und Freunden sowie durch Sport. Beides schafft einen Ausgleich zum Studium oder Beruf und hilft, den Kopf freizubekommen. Freundschaften erinnern daran, dass das eigene Leben nicht nur aus Aufgaben, Terminen und Verantwortung besteht. Gemeinsame Zeit und Bewegung können neue Energie geben und dabei helfen, wieder bei sich anzukommen.

Drei Personen stehen in einem Raum um einen hohen Tisch herum, halten Tassen in den Händen und unterhalten sich. Auf dem Tisch steht eine Topfpflanze. Im Hintergrund sind große Fenster und weitere Personen zu sehen.

Natur und Ortswechsel

Ich muss einfach mal raus

Rahel geht gerne in die Sauna, fährt hinaus in die Natur und spaziert mit ihrem Hund. Besonders wichtig ist ihr, gelegentlich aus der vertrauten Umgebung herauszukommen. Ihr Beruf ist stark auf bestimmte Orte und die eigene Umgebung fokussiert. Gerade deshalb tut es ihr gut, diese Lokalität bewusst zu verlassen. Ein Ortswechsel schafft Abstand und eröffnet neue Perspektiven.

In einem Raum mit Backsteinwänden, violetter Beleuchtung und einer Leinwand an der Wand im Hintergrund stehen mehrere Menschen um einen hohen Tisch herum und unterhalten sich, während sie Snacks und Getränke genießen.

Andreas Lietz

Finde deinen eigenen Ausgleich

Was hilft dir beim Abschalten?

Vielleicht brauchst du Bewegung, Musik oder Menschen um dich herum. Vielleicht tut es dir gut, allein zu sein, einen Roman zu lesen, rauszugehen oder einfach einmal nichts leisten zu müssen.
Auch im Theologiestudium und im Pfarrberuf gehört es dazu, den eigenen Ausgleich zu finden. Wer sich für andere Menschen engagiert, braucht Zeiten, in denen er oder sie selbst neue Kraft schöpfen kann. Probiere aus, was dir guttut – und nimm diese Zeit ernst.

Andere Welten entdecken

Einfach mal alles abschütteln

Maral findet es hilfreich, bewusst etwas ganz anderes zu tun. Sie liest zum Beispiel einen Roman, der sie in eine andere Welt mitnimmt, beschäftigt sich mit Nachrichten und Politik oder geht tanzen. Diese unterschiedlichen Aktivitäten haben eines gemeinsam: Sie lenken den Blick weg vom Studium oder Beruf. Beim Lesen, Informieren oder Tanzen kann sie Abstand gewinnen, neue Eindrücke sammeln und den Kopf frei bekommen.

Eine Person, die auf einem Holzsteg an einem ruhigen See Yoga praktiziert; sie steht in der Krieger-I-Pose mit erhobenen Armen, umgeben von Bäumen und einem klaren Himmel.

Freizeit in Erlangen

Fußball, Kneipe und Spaziergänge

Anian geht gerne in Kneipen in Erlangen, spielt Fußball mit seinen Freunden oder geht spazieren. Sein Ausgleich findet damit mitten im Alltag und in der Stadt statt. Für ihn gehören Geselligkeit, Bewegung und Zeit mit Freunden zusammen. Freizeit muss nicht kompliziert sein: Manchmal reicht es, gemeinsam unterwegs zu sein, etwas zu trinken, Sport zu machen oder eine Runde spazieren zu gehen.

Ein junger Mann in einem grünen Pullover sitzt auf einem roten Sofa, lächelt und unterhält sich mit anderen in einer ungezwungenen Umgebung in einem Raum. Auf dem Tisch vor ihnen sind Flaschen zu sehen.

Familie, Reflexion und Selbstfürsorge

Zeit, in der ich nur ich sein darf

Gesa tankt Kraft, wenn sie Zeit mit ihrem Baby verbringt, mit ihrer Familie und mit Freundinnen und Freunden telefoniert oder Sport macht. Auch Reflexion gehört für sie zu einer guten Pause: Sie denkt Dinge noch einmal durch und nimmt sich selbst bewusst wahr. Besonders wichtig ist ihr, sich nicht immer nur in ihrer beruflichen Rolle zu erleben. In ihrer persönlichen Zeit darf sie einfach sie selbst sein – ohne für andere da sein oder stellvertretend Verantwortung übernehmen zu müssen. Diese Auszeiten geben ihr neue Kraft. Danach kann sie wieder mit Energie in ihren Beruf zurückkehren und sich erneut voll einbringen.

Eine Frau, die ein Baby im Arm hält, lächelt einen Mann in einem hellen Raum mit Holzdecken und Bänken an.
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