
Fußball, Sauna oder Kneipenabend?
Was hilft dir, Abstand zu Studium oder Beruf zu gewinnen?
Gemeinsam aktiv sein
Freundschaften und Sport helfen mir
Karl-Christoph gewinnt Abstand vor allem durch regelmäßige Treffen mit Freundinnen und Freunden sowie durch Sport. Beides schafft einen Ausgleich zum Studium oder Beruf und hilft, den Kopf freizubekommen. Freundschaften erinnern daran, dass das eigene Leben nicht nur aus Aufgaben, Terminen und Verantwortung besteht. Gemeinsame Zeit und Bewegung können neue Energie geben und dabei helfen, wieder bei sich anzukommen.
Natur und Ortswechsel
Ich muss einfach mal raus
Rahel geht gerne in die Sauna, fährt hinaus in die Natur und spaziert mit ihrem Hund. Besonders wichtig ist ihr, gelegentlich aus der vertrauten Umgebung herauszukommen. Ihr Beruf ist stark auf bestimmte Orte und die eigene Umgebung fokussiert. Gerade deshalb tut es ihr gut, diese Lokalität bewusst zu verlassen. Ein Ortswechsel schafft Abstand und eröffnet neue Perspektiven.
Andreas Lietz
Finde deinen eigenen Ausgleich
Was hilft dir beim Abschalten?
Vielleicht brauchst du Bewegung, Musik oder Menschen um dich herum. Vielleicht tut es dir gut, allein zu sein, einen Roman zu lesen, rauszugehen oder einfach einmal nichts leisten zu müssen.
Auch im Theologiestudium und im Pfarrberuf gehört es dazu, den eigenen Ausgleich zu finden. Wer sich für andere Menschen engagiert, braucht Zeiten, in denen er oder sie selbst neue Kraft schöpfen kann. Probiere aus, was dir guttut – und nimm diese Zeit ernst.
Andere Welten entdecken
Einfach mal alles abschütteln
Maral findet es hilfreich, bewusst etwas ganz anderes zu tun. Sie liest zum Beispiel einen Roman, der sie in eine andere Welt mitnimmt, beschäftigt sich mit Nachrichten und Politik oder geht tanzen. Diese unterschiedlichen Aktivitäten haben eines gemeinsam: Sie lenken den Blick weg vom Studium oder Beruf. Beim Lesen, Informieren oder Tanzen kann sie Abstand gewinnen, neue Eindrücke sammeln und den Kopf frei bekommen.
Freizeit in Erlangen
Fußball, Kneipe und Spaziergänge
Anian geht gerne in Kneipen in Erlangen, spielt Fußball mit seinen Freunden oder geht spazieren. Sein Ausgleich findet damit mitten im Alltag und in der Stadt statt. Für ihn gehören Geselligkeit, Bewegung und Zeit mit Freunden zusammen. Freizeit muss nicht kompliziert sein: Manchmal reicht es, gemeinsam unterwegs zu sein, etwas zu trinken, Sport zu machen oder eine Runde spazieren zu gehen.
Familie, Reflexion und Selbstfürsorge
Zeit, in der ich nur ich sein darf
Gesa tankt Kraft, wenn sie Zeit mit ihrem Baby verbringt, mit ihrer Familie und mit Freundinnen und Freunden telefoniert oder Sport macht. Auch Reflexion gehört für sie zu einer guten Pause: Sie denkt Dinge noch einmal durch und nimmt sich selbst bewusst wahr. Besonders wichtig ist ihr, sich nicht immer nur in ihrer beruflichen Rolle zu erleben. In ihrer persönlichen Zeit darf sie einfach sie selbst sein – ohne für andere da sein oder stellvertretend Verantwortung übernehmen zu müssen. Diese Auszeiten geben ihr neue Kraft. Danach kann sie wieder mit Energie in ihren Beruf zurückkehren und sich erneut voll einbringen.