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Angekommen sein

Was war der bewegendste Moment an deiner Ordination?

Was bleibt von der Ordination besonders in Erinnerung? In diesem Zusammenschnitt erzählen Steffen und Maral von bewegenden Momenten rund um ihre Ordination: von einer Gemeinde, die einen neuen Pfarrer mit offenen Armen empfängt, und von langjährigen Wegbegleiter:innen, die beim Abendmahl plötzlich gemeinsam an einem besonderen Punkt des Lebens stehen.

Eine nicht geradlinige Biographie wird zur Stärke

Kirche wertschätzt mich, wie ich bin

Steffen wurde in Rasch ordiniert und gleichzeitig in seine Gemeinde eingeführt. Für ihn war vieles neu. Besonders berührt hat ihn, dass die Regionalbischöfin seine nicht ganz geradlinige Biografie aufgegriffen hat. Sie bezog dabei auch seine unterschiedlichen Erfahrungen mit Kirche ein und würdigte sie. Was Steffen selbst zunächst nicht als Stärke erkannt hatte, wurde als besondere Ressource sichtbar gemacht. Die Botschaft dahinter hat ihn tief bewegt: Kirche wertschätzt ihn so, wie er ist, empfängt ihn mit offenen Armen und lädt ihn ein, seine eigenen Stärken einzubringen.

Eine lächelnde Person mit Brille und kariertem Hemd sitzt drinnen auf einer Holzbank, vor einem unscharfen Hintergrund und in sanftem Tageslicht.

Eine Gemeinde feiert ihren neuen Pfarrer

Das ganze Dorf war da

Die Ordination wurde für Steffen zu einem großen Ereignis in der Gemeinde. Fast das ganze Dorf war dabei. Der Gesangsverein sang, und viele Menschen begrüßten ihn persönlich. Dabei machten sie deutlich, wie wichtig ihnen die Ordination war und wie sehr sie sich darauf freuten, einen neuen Pfarrer zu haben. Für Steffen wurde so spürbar: Er beginnt seinen Dienst nicht allein. Eine ganze Gemeinde nimmt ihn auf und verbindet mit seinem Ankommen eigene Hoffnungen und Freude.

Die Menschen versammeln sich im Freien in der Nähe von Zelten und einem historischen Gebäude zu einer Veranstaltung. Einige stehen im Gespräch, während andere an den Tischen vorbeischauen. Bäume und Gras umgeben die Szene.

Einen Beruf mit Menschen beginnen

Könnte das dein Weg sein?

Wenn du dich für den Pfarrberuf interessierst, wirst du deinen Weg nicht völlig allein gehen. Im Studium, in der Kirchlichen Studienbegleitung, im Vikariat und in den Gemeinden begegnest du Menschen, die dich begleiten und unterstützen können. Die Ordination ist später ein besonderer Schritt: Du wirst in den Pfarrdienst aufgenommen und für deine Aufgabe gesegnet und gesendet. Dabei bringst du deine eigene Geschichte, deine Erfahrungen und deine Stärken mit.

Menschen aus dem eigenen Glaubensweg wiedersehen

Langjährige Wegbegleiter:innen beim Abendmahl

Für Maral war der bewegendste Moment ihrer Ordination die Austeilung des Abendmahls. In diesem Augenblick standen nicht nur Gemeindemitglieder vor ihr, mit denen sie künftig zu tun haben würde. Auch viele langjährige Begleiter:innen aus ihrem Glaubens- und Studienweg waren dabei. Menschen, die sie auf ihrem bisherigen Weg begleitet und geprägt hatten, wurden Teil dieses besonderen Moments. Diese Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hat Maral überwältigt.

Eine Frau mit welligem, dunklem Haar in einer durchsichtigen schwarzen Bluse steht in einer Kunstgalerie und blickt nachdenklich zu den gerahmten Gemälden an der Wand hinter ihr hinauf.
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